Wühlmausfalle Stimmungsbild

Wühlmausfalle SuperCat

Sicher, effektiv und einfach zu bedienen

Welche Schäden können Wühlmäuse verursachen?

  • Wühlmäuse sind Pflanzenschädlinge und fressen Wurzeln, Knollen und Zwiebeln von Obstbäumen, Gras, Gemüse und Blumen.
  • Pflanzen werden durch das Unterwühlen und durch das Fressen der Wurzeln in ihrem Wachstum gestört bis hin zur Vernichtung ganzer Ernten.
  • Unterwühlte Fusswege oder Pflaster brechen ein.
  • In Gartenbeeten stören aufgeworfene Erdhaufen und Erhebungen.
  • Auf Wiesen und in Parkanlagen wirken die Haufen störend und erschweren das Mähen.
  • An Hängen und Böschungen treten infolge von Wühltätigkeiten Erosionsschäden auf.
  • Übertragung von Erkrankungen oder Parasiten: Flöhe, Zecken, Milben, Läuse und Bandwürmer, insbesondere der Fuchsbandwurm, sowie Hantavirus Tollwut und andere Zoonosen. Die Infektion mit Fuchsbandwürmern, Tollwut oder Hanta kann im schlimmsten Fall tödlich verlaufen.

   

  

Wie erkennt man Wühlmausbefall?

  • Geschädigte Pflanzen welken, fallen um oder lassen sich leicht herausziehen. Meist befinden sich dann in unmittelbare Nähe Wühlmausgänge. Im Verlauf der Gänge finden sich häufig kleine, längliche Haufen.
  • Die Gänge der Wühlmaus sind hoch-oval, über 5cm breit und sauber ausgeputzt. Es hängen keine Wurzeln in den Gang. Das Gangsystem einer Wühlmaus erstreckt sich auf etwa 100qm mit 50-100m Ganglänge.
  • Die Gänge sind normalerweise verschlossen.
  • Wühlmausgänge kann man oftmals an den leicht angehobenen, im Zickzack verlaufenden Linien an der Erdoberfläche erkennen.

   

Wieviele Wühlmäuse leben in einem Bau?

  • Wühlmäuse sind abgesehen von der Paarungszeit Einzelgänger. Von April bis Oktober ist Paarungszeit, so dass in einem Bau auch 2 Elterntiere und bis zu 6 Junge vorkommen können. Vor allem ab Oktober bis April lebt oft nur ein Tier In einem Bau.
  • Nach einem erfolgreichen Fang stellen Sie die Falle erneut auf, bis keine Maus mehr gefangen wird und die Falle nicht mehr verwühlt ist. Zur Sicherheit lassen Sie das Loch noch einen Tag offen. Wird der Gang nicht wieder zugewühlt, lebt an dieser Stelle keine weitere Wühlmaus mehr.
  • Falls die gestellte Falle nach einem Tag ohne jegliche Veränderung dasteht, ist der Gang wahrscheinlich nicht mehr von einer Maus bewohnt. Dann kann man die Falle an einem anderen Ort aufstellen. 

Wieviele Fallen setzt man im Garten ein?

  • Das hängt sehr von den örtlichen Umständen und der Schwere des Befalls ab. Für einen normalen Hausgarten mit ca. 200-500 qm sollten aber 2-4 Fallen ausreichen.

Wie lange dauert ein einzelner Fang?

  • Falls die gestellte Falle nach einem Tag ohne jegliche Veränderung dasteht, ist der Gang wahrscheinlich nicht mehr von einer Maus bewohnt. Falle an einem anderen Ort aufstellen.

Wie unterscheidet man Wühlmäuse von Maulwürfen?

  • Oftmals kommen im Garten Wühlmäuse, Feldmäuse und Maulwürfe gleichzeitig vor.
  • Achtung! Der Maulwurf steht in Deutschland und Österreich unter Artenschutz und darf nicht gefangen werden. Benutzen Sie die Falle nicht wenn Maulwürfe vorhanden sind.
  • Maulwürfe und Wühlmäuse lassen sich leicht den jeweils typischen Haufen und Gängen unterscheiden.
Wühlmaus  Maulwurf
Erdhaufen 
  • Flach unregelmässig.
  • Meist mit Gras oder Wurzeln durchsetzt.
  • 2-3 große Haufen und mehrere kleine Haufen. 
  • Gang seitlich.
  • Material feinkrümelig, wird mit dem Mund herausgetragen oder gescharrt.
  • Hoch und rundlich, nur Erde und Steine.
  • Viele ziemlich gleichgrosse Haufen in regelmäßigen Abständen.
  • Gang geht von der Mitte nach unten.

Fremdgerüche an den Fallen?

  • Wühlmäuse und Feldmäuse sind sehr geruchsempfindlich.
  • Neue Fallen können ein paar Tage vor Gebrauch durch Einlegen in der Erde von Gerüchen befreit werden.
  • Waschen Sie Fallen, die häufig verwühlt werden, gründlich mit heissem Wasser. Keine Seife verwenden. Rauchen Sie nicht beim Fallenstellen. Waschen Sie die Hände vor dem Fallenstellen mit Wasser, ohne Seife. Verwenden Sie keine parfümierten Hautpflegeprodukte.
  • Die Falle sollte an einem möglichst geruchsneutralen Ort, wie z.B. in einem luftigen Schuppen, gelagert werden. Eine Autogarage mit Benzin-, Abgas- und Motorgerüchen ist weniger geeignet.Berühren Sie die Fallen nur am oberen Ende, niemals unten am Ring oder dem Schlagzylinder.
  • Tragen Sie bei sämtlichen Arbeiten mit der Falle und an den Gängen Handschuhe, nicht nur um die Übertragung von Gerüchen zu vermeiden, sondern vor allem aus hygienischen Gründen.

Pflege der Fallen

  • Die Fallen sollen nach Gebrauch nur mit Wasser gespült werden. Keinesfalls Seife oder Reiniger verwenden.
  • Die Fallen dürfen keinesfalls geölt werden, auch nicht mit geruchsneutralem Öl. Öl würde die einwandfreie Funktion beinträchtigen.

Der Eingangsbereich der Wühlmausfalle ist mit Erde verstopft. Wieso?

Oft handelt es ich hierbei um einen Maulwurf. Die Falle wird in der Regel von Maulwürfen als Fremdkörper in den Gängen erkannt und folglich mit Erde verstopft. Achtung! Der Maulwurf steht in Deutschland und Österreich unter Artenschutz und darf nicht gefangen werden. Bitte beachten Sie, dass Sie hierbei die Falle nicht verwenden dürfen. Wenn ein Maulwurf die Falle verwühlt, ist diese fest mit Erde verstopft.

Auch Wühlmäuse können die Falle verwühlen. Diese scharren aber nur Erde in die Falle, diese ist dann auch nicht so fest verstopft wie beim Maulwurf. In dem Fall die Falle mit Wasser spülen und erst nach ein paar Tagen wieder einlegen. Es kann helfen 15cm vor und hinter der Falle den Gang mit dem Lochschneider zu öffnen. Die zusätzlichen Öffnungen lenken die Wühlmaus von der Falle ab.
An anderer Trick ist es, nicht nur die Fallen einzulegen, sondern zugleich auch das restliche Gangsystem soweit wie möglich zu beschädigen. Alle Haufen und Oberflächengänge eintreten und tiefere Gänge mit dem Suchstab beschädigen. Diese massive Störung kann ebenfalls von der Falle ablenken. Wenn das alles nicht hilft, erfahrene Fallensteller wechseln auch mal die Falle wenn es mit einem Modell nicht klappt.

Sind Wühl- und Feldmäuse Krankheitsüberträger für Mensch und Tier?

Wühl- und Feldmäuse übertragen eine ganze Reihe von Erkrankungen und Parasiten: Flöhe, Zecken, Milben, Läuse und Bandwürmer, insbesondere der Fuchsbandwurm, Hantavirus, Tollwut und andere Zoonosen. Die Infektion mit Fuchsbandwürmern, Tollwut oder Hanta kann im schlimmsten Fall tödlich verlaufen. Aus diesem Grund sollten beim Fallenstellen grundsätzlich Handschuhe getragen werden und nach den Arbeiten die Hände und Arme gründlich gewaschen werden.